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Steins Paranoia

Henischs subtile Momentaufnahme einer antisemitischen Aufbruchsstimmung ist die bisher eindringlichste Antwort eines österreichischen Autors auf die unrühmlichen Ereignisse, mit denen die „Insel der Seligen“ kürzlich weltweit auf sich aufmerksam machte.

H.H., Basler Zeitung

Die Erzählung ist nichts weniger als spekulativ, sie blendet eine aktuelle Diskussion, die die Nation bewegt, nicht aus, spielt nicht mit billigen Wiedererkennungstricks, sondern gestaltet literarisch, was die politische Situation Österreichs im Subjekt auslöst, im Subjekt des Autors zunächst, und dann, vermittelt, gebrochen, im Subjekt des Protagonisten …
Henisch geht mit erstaunlicher Sensibilität, mit bemerkenswertem psychologischen Feingefühl auf seine Figur ein, aber auch auf die ihn umgebenden Menschen, die der Leser aus Steins Perspektive wahrnimmt.

Thomas Rothschild, Frankfurter Rundschau.

Der kritische Witz des Romans … liegt darin, daß die schlimme Entwicklung in Waldheims Österreich als „Steins Paranoia“ diagnostiziert wird.

Eva Maria Bogner, Süddeutsche Zeitung.

Ein politisch brisantes Buch, das politische Entwicklungen der Gegenwart unverhohlen ausspricht, ohne Namen zu nennen, und dem es dabei gelingt, eine hohe literarische, ja poetische Qualität beizubehalten.

Anna Mitgutsch, Österreichischer Rundfunk.

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