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Die kleine Figur meines Vaters

Henischs „Kleine Figur meines Vaters“ ist gewiß aus innerer Notwendigkeit entstanden, in langer Auseinandersetzung mit dem sterbenskranken Vater zur Reife herangewachsen, und hat seinen literarischen Platz in überraschender Nähe zu Härtlings „Nachprüfung einer Erinnerung“; nur mit dem Unterschied, daß – anders als in Härtlings „Zwettl“-Buch – diese Nachprüfung … an einem noch lebenden Modell vollzogen werden konnte.

Man darf getrost sagen, daß sich hier ein bedeutender Prosaist mit einem wesentlichen Buch vorgestellt hat.

Joachim Schondorff, Salzburger Nachrichten.

Peter Henisch gerät beim Versuch, seine Geschichte von jener des Vaters zu emanzipieren, in den Bann der Biographie, die er loswerden will. So gesehen ist sein Buch – wie das von Handke über seine Mutter – ein Dokument später Kindesliebe.

Kurt Kahl, Kurier.

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