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Der verirrte Messias

Die Wandlung des biblischen Mythos in aufregende Prosa: Peter Henisch hat einen sensiblen Sensationsroman geschrieben, der uns Weihnachten verbittersüßt.

Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.12.2009

Da wird der Roman, der ein theologisches Gedankenspiel und eine interkulturelle Liebesgeschichte zu bieten hatte, zur kundigen Reportage über den Nahen Osten. Dass all das in einem einzigen Roman zusammengeht, hat weniger mit einem Wunder als mit der gewissenhaften Erzählkunst des Peter Henisch zu tun.

Karl Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung, 12.10.09

Henischs Rechnung geht auf. So manch verzüückter Leser wird seinen Jesus-Roman mit einem Hosianna-Ruf zuklappen und, wer weiß, eine Zeit lang vielleicht etwas erlöster durchs Leben schreiten. Kann man mehr erreichen als Romancier?

Günter Kaindlstorfer, Deutschlandradio, 30.12.09

Henisch geht volles Risiko. Und gewinnt.

Peter Pisa, Kurier

Was da geboten wird, ist politische und Kulturkritik, ironisch, sarkastisch, bis an die Grenze zum Slapstick.

Walter Grünzweig, Der Standard

Der Schriftsteller, der sich auch in seiner neuen Arbeit als souveräner und unaufgeregt präziser Erzähler erweist, präsentiert sich obendrein als Fachkraft des Formalen.

Wolfgang Paterno, Profil

Das Sympathische an diesem Buch ist, daß es nicht abschließend erklärt. Eher setzt es eine nachhaltige Verstörung in Gang

Schwens-Harrant, Die Presse.

Für Henisch, das unterscheidet ihn von der Kirche, ist ein Jesus, der zum Dulden aufruft, undenkbar. Gegen die „Reinheit der Lehre“ setzt er die Leidenschaft des Querdenkens.

Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

Peter Henisch ist etwas Außergewöhnliches gelungen: Ein Jesus-Roman, der doofe Glorifizierung ebenso konsequent vermeidet wie blasphemische Diffamierung.

OÖ.Nachrichten

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