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Schwarzer Peter

Mit diesem Buch bleibt … Peter Henisch … einmal mehr seinem Generalthema treu, der Formulierung und Deformation des Individuums und seinen Versuchen, dem zu entgehen. Er dekliniert es hier mit langem Atem, großer Formenvielfalt und vor dem Hintergrund prägender Großereignisse im kollektiven Gedächtnis wie der Unabhängigkeit Österreichs 1955, dem Aufbruch der Studentenbewegung oder dem Prager Frühling und dessen Niederschlagung. Selten findet man das so subtil und dezent in individuelles Leben verwandelt wie hier.

Burkhard Scherer, Frankfurter Allgemeine.

Peter Henisch schreibt den Roman der Zweiten Republik … Wenn sich, wie der Wiener Feuilletonist Anton Kuh einmal schrieb, die größte Liebe in der größten Genauigkeit ausdrückt, dann hat Peter Henisch eine große Liebeserklärung an seine Stadt geschrieben.

Hans Christian Kosler, Neue Zürcher Zeitung.

Peter Henisch bringt sich nach „Pepi Prohaska Prophet“ und „Die kleine Figur meines Vaters“ als großes episches Talent der österreichischen Literatur nachhaltig in Erinnerung …
Die Versuchung, die Geschichte des „Schwarzen Peter“ Kapitel für Kapitel vor dem Leser auszubreiten, ist deshalb so groß, weil der Autor sich und seine Hauptfigur mit einer Verliebtheit versieht, die in der allgemeinen Düsternis deutschsprachiger Kindheitsrekonstruktionen ihresgleichen sucht: über 600 Seiten schmiedet ein „ziemlich weißer Neger“ sein Glück, das ihm am Ende eine Existenz als Barpianist in New Orleans beschert. Und der plaudert mit einem Glas Southern Comfort so locker vom Hocker, daß man ihm ewig und drei Tage zuhören möchte.

Günter Franzen, Der Tagesspiegel.

Peter Henischs Roman „Schwarzer Peter“ begleitet den Titelhelden über ein halbes Jahrhundert lang auf der Suche nach dem Vater und dem Glück: eine unprätentiös erzählte tour de force durch die österreichische Nachkriegsgeschichte.

Wendelin Schmidt-Dengler, Falter.

Peter Henisch hat sich für die Lebensgeschichte des „Schwarzen Peter“ einen langen Erzählatem zugelegt. Detailgenau und mit ironischem Charme erzählt er aus dem Wien der Nachkriegszeit … Über 500 Seiten umfaßt der Roman, der ebenso eine Liebeserklärung an den Blues wie eine Hommage an Wien ist.

Beat Mazenauer, Der Bund.

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